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Krippe-Batzhausen
Panorama

Kindertagesstätte fertiggestellt

Batzhausen. Die umfangreichen Bauarbeiten mit Neubau der Kinderkrippe, Erweiterung des Kindergartens Haus Johannes, sowie der energetischen Sanierung des bestehenden Gebäudes sind abgeschlossen. Am Sonntag wurde das Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben, .
Krippe
 

„Mit dieser zukunftsweisenden Einrichtungen wurde ein weiterer Schritt in Richtung familienfreundlicher Gemeinde gegangen“, erklärt Bürgermeister Hans Bierschneider beim jüngsten Pressetermin vor dem Haus Johannes. Im Hintergrund sind noch die Gärtner mit den letzten Arbeiten beschäftigt während die Architektin Martina Rohmann vom Architekturbüro Kühnlein mit der Kindergartenleiterin Cornelia Götz und dem Gemeindeoberhaupt die restlichen zu erledigten Kleinarbeiten durchgeht. Im Gespräch mit dem NT erinnert sich Bürgermeister Bierschneider, dass fast auf den Tag genau vor zwei Jahren die damalige Kindergartenleiterin Birgit Wiesend in der Gemeinde vorstellig war um mitzuteilen, dass eine Nachfrage von zwölf Krippenplätzen vorliege. Es sei reagiert worden, indem man eine Umfrage machte, die sogar 16 Plätze als Bedarf ermittelte. „Zuerst war ein Anbau für eine Krippe am bestehenden Haus Johannes geplant“, so das Gemeindeoberhaupt, die ständig steigende Nachfrage von jungen Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahre schon unterbringen müssen, habe diesen Plan schnell wieder verworfen.

 

 Und so entstand im Laufe des letzten Jahres ein Anbau für mittlerweilen zwei Gruppen von Krippenkindern. „Zur Zeit haben wir 25 Kinder in der Krippe“, ergänzt Leiterin Götz. Zum Bau der Kinderkrippe war während der Planungen erkennbar geworden, dass auch der Kindergarten selbst mehr Räume brauche. So wurde der Trakt saniert und erweitert und so ganz „nebenbei“ wie das emeindeoberhaupt erinnert, habe man auch gleich die energetische Sanierung des ehemaligen Schulhauses Haus Johannes in Angriff genommen. Damit werden sich die Gesamtkosten für das gesamte Objekt mit den drei Posten auf ca 1,2 Millionen Euro belaufen. Zuschüsse bzw Förderung ist je Maßnahme unterschiedlich zwischen 25 und 87 Prozent habe man von seiten der Regierung zugesagt bekommen.

Während die Kinderkrippe bereits seit zwei Jahren in „Betrieb“ ist, können sich die Kleinen seit gut einem halben Jahr schon in ihren eigenen Räumen aufhalten. Mit einem Gang zum Kindergarten selbst zwar immer verbunden, aber dennoch eigenständig, wie Götz mit Hinweis auf den seperaten Eingang zeigt. „In der kinderkrippe muss man flexibler sein als im Kindergarten“, fährt Götz fort und weil es in anderen Gemeinde noch keine Kinderkrippen gibt, sei sie es auch schon gewöhnt, dass viele auswärtige Kollegen kommen und sich schon in den Räumen umsehen. „Kürzlich war Bürgermeister Alois Scherer aus Deining mit Architekten und Leiterinnen vor Ort, ergänzt Bürgermeister Bierschneider.

 Habe die Gemeinde noch während seiner Amtszeit es geschafft, eine Möglichkeit zu schaffen, dass Eltern wieder frühzeitig in ihren Beruf zurückkehren können, während die Kinder kindgerecht und bestens betreut werden. Zum Schluss des Pressetermins wird nochmal der Garten besichtigt. Auch hier wurde darauf geachtet, dass der Gartenbereich für Kinderkrippe und Kindergarten geteilt wurde. „Auf Größe und Bedürfnisse der Kinder abgestimmt“, ergänzt Götz. Kinderkrippe1_Batzhausen_050611


Bild: Einweihung Kindertagesstätte Haus Johannes Batzhausen, v.l.n.r: Leiterin Cornelia Götz, Domkapitular Rainer Brummer, Bürgermeister Hans Bierschneider, Pfarrer Roman Zierer, Architekt Michael Kühnlein und MdL Albert Füracker.

Kindertagesstätte feierlich eröffnet
Rund 1,2 Millionen Euro hat die Gemeinde Seubersdorf in den Neubau einer Kinderkrippe in Batzhausen sowie in die energetische Sanierung und die Erweiterung des bestehenden Kindergartens investiert. Im Rahmen eines großen Festes, das unter dem Motto „Kinder unterm Regenbogen“ stand, und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, wurden die neuen Räumlichkeiten jetzt ihrer Bestimmung übergeben.

Der Freudentag für die Eltern und die Kinder begann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Batzhausen, der von Domkapitular Monsignore Rainer Brummer und von Pfarrer Roman Zierer zelebriert wurde. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgten die Kindergartenkinder sowie Katharina und Norbert Schneider. Die Geistlichen segneten dann die neuen Räumlichkeiten der Katholischen Kindertagesstätte Haus Johannes und Domkapitular Brummer bat Gott: „Nimm dieses Haus, das für die Kinder der Gemeinde geschaffen wurde, in diene Obhut.“ Bürgermeister Hans Bierschneider ließ die gut zweijährige Planungs- und Bauphase Revue passieren und sagte: „Heute ist ein Tag und ein Grund zur Freude. Die Kinderkrippe für die ganz Kleinen ist neu gebaut, der Kindergarten Haus Johannes für die etwas älteren Kinder vergrößert und erweitert und außerdem ist die umfangreiche energetische Sanierung , die sich in erster Linie auf Dämmung der Fassade, der Fenster, der Bedachung, auf Umstellung und Erneuerung des Heizsystems und weitere Energieeinsparmaßnahmen erstreckt hat,  ebenfalls abgeschlossen.“ Solche Einrichtungen wie sie in Batzhausen geschaffen worden seien, gehörten, so der Bürgermeister weiter, zu den wichtigsten und unentbehrlichsten Einrichtungen der Jugendpflege. Sie stärkten die Erziehungskraft der Familie, trügen dazu bei, die guten Kräfte im Kinde zu fördern und unterstützten auch die Erziehungsberechtigten in ihrer großen Verantwortung um ihre Kinder. „Wir sind uns im Klaren, dass auch der schönste Kindergarten, die schönste Krippe, ein gutes Elternhaus nicht zu ersetzen vermag, aber andererseits wissen wir auch, dass wir uns heute, mehr noch als in früheren Jahren, der Kinder annehmen müssen, dass wir ihnen eine Heimat, einen Erlebnisraum und eine persönliche Betreuung geben müssen, wenn es uns gelingen soll, sie schon in einem Alter auf das spätere Leben vorzubereiten, in dem die nachhaltigsten Eindrücke vermittelt werden können“, so Bierschneider.

„Der Landkreis Neumarkt freut sich mit der Gemeinde Seubersdorf, der Pfarrei, den Eltern und den Kindern über dieses gelungene Werk“, erklärte der stellvertretende Landrat und Landtagsabgeordnete Albert Füracker. Pfarrer Zierer bedankte sich bei all den vielen Menschen, die am Bau der Einrichtung mitgewirkt haben. Kindergartenleiterin Cornelia Götz stellte fest: „Hier wurde ein modernes und gemütliches Haus geschaffen, eine Investition in die Zukunft und in unsere Kinder.“ Die Architekten Martina Rohmann und Michael Kühnlein haben ein wunderschönes „Zuhause“ für die derzeit 43 Kinder im Kindergarten und die 26 Mädchen und Buben in der Kinderkrippe geschaffen. Kühnlein: „Wir wollten ein fröhliches Haus für lustige Kinder bauen und haben das mit den entsprechenden Materialien und Farben verwirklicht.“ Er übergab symbolisch den Schlüssel an Bürgermeister Bierschneider und an die Einrichtungsleiterin Cornelia Götz. Zu den 1,2 Millionen Euro Investitionskosten hat die Gemeinde Zuschüsse je Maßnahme zwischen 25 und 87 Prozent von der Regierung erhalten. Dass jeder Cent davon gut angelegt ist, davon konnten sich die Bürgerinnen und Bürger im Anschluss an die Einweihungsfeierlichkeiten bei einem Tag der offenen Tür, bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen, bei Kinderspielen, Kasperltheater und einer Tombola überzeugen.


 

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