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Schulen
Panorama

Die Gemeinde ist Sachaufwandsträge für die

Grund- und Hauptschule in Seubersdorf

sowie die

Grundschule in Wissing ( Schulverband Wissing-Kemnathen) - 2008 aufgelöst.

Volksschule Seubersdorf
Schulstraße 6
92358 Seubersdorf i.d.OPf.
Telefon: 09497/345 o.6653
Internet: http://www.vs-seubersdorf.de/schulpage/index.php?id=1

Kindergärten Seubersdorf und Batzhausen:
Die monatlichen Preise in beiden Kindergärten betragen
                         bei 5-6 Stunden:       64,- €,
                         bei 6-7 Stunden:       70,- € und
                         bei mehr als 7 Stunden:  77,- € mtl. x 12 Monate.
Preise für Spiel- und Getränkegeld sind je Kindergarten unterschiedlich

Öffnungszeiten des St. Georg Kindergarten in Seubersdorf:
Montag, Mittwoch und Freitag:     7.15 Uhr bis 14.00 Uhr     Mittwoch bis 15.00 Uhr bei Projektzeiten
Dienstag:                      7.15 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag:                    7.15 Uhr bis 15.00 Uhr

Kindergartenvorbereitungsgruppe (Kinder ab 2,5 Jahren):
Montag und Mittwoch:           13.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Anschrift: Pfarrer-Färber Str. 2
    92358 Seubersdorf i.d.OPf.
Telefon: 09497/444
Internet: www.kita-bayern.de/nm/seuberdorf

Öffnungszeiten des Kindergarten Batzhausen:
Montag bis Donnerstag:        7.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Freitag:                    7.30 Uhr bis 13.30 Uhr

Anschrift: Johannesstr. 12
     92358 Seubersdorf i.d.OPf. OT Batzhausen
Telefon: 09497/1490
Internet:  www.kita-bayern.de/nm/batzhausen
 

Text: Sturm, NAS

Gemeinsam starteten Schüler und Lehrkräfte der Hauptschule Seubersdorf, die Gemeinde Seubersdorf und der Kreisjugendring eine Aktion gegen Rechts. In der Aula der Hauptschule informiert eine Ausstellung über die Gefahren des Rechtsradikalismus und zeigt auf was man dagegen tun kann.

Die Schautafeln des Bayernforums der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigen sich mit dem Rechtsradikalismus in Bayern, den rechtsradikalen Parteien, der rechten Jugendszene mit ihren Organisationen und deren Propaganda, den Symbolen und Runen aus der Zeit der Naziherrschaft und der intellektuellen rechten Szene. Die Tafeln verweisen außerdem auf das Weltbild der Rechtsextremen, die rechte Internetszene, die Frauenszene wie beispielsweise bei einer rechtsradikalen Frauendemo in Wunsiedel, auf das braune Netzwerk und den Anstieg an Propagandadelikten. Die Schautafeln zeigen aber auch Möglichkeiten auf der braunen Gefahr zu begegnen. Da können Schüler und Erwachsene – für die ist die Ausstellung besonders zu empfehlen – beispielsweise lernen, dass die Gemeinschaft der Demokraten Stärke zeigen und rechtsradikales Auftreten ausgrenzen muss, dass man rechtsradikalem Gedankengut politisch und gesellschaftlich den Boden entziehen muss und dass man rechtsradikalen Jugendlichen durchaus das Gespräch anbieten soll um sich so weit es geht mit ihren Ansichten auseinander setzen soll.

Laut Rektorin Theresa Altmann wurden die Hauptschüler, besonders die der siebten bis neunten Klassen, thematisch im Unterricht auf die Ausstellung vorbereitet. Mit Referaten in Geschichte, Deutsch, Religion und Sozialkunde soll die Thematik „Gefahr von Rechts“ aufgearbeitet werden.

Wie die Rektorin erklärte, wurde das Thema auch von den Jugendlichen selbst aufgegriffen, weil Schüler mit rechtsradikaler Musik und rechtsradikalen T-Shirt auffielen. Schon bei den Einkehrtagen im letzten Jahr seien „verbotene“ CD´s und Kassetten bei Schülern aufgetaucht. Bei den letzten Bundestagswahlen ließ Theresa Altmann die Schüler der neunten Klassen anonym und zur Probe wählen. Eine Auswertung des „Wahlergebnisses“ zeigte etliche Stimmen für die NPD. „Eine bedenkliches Ergebnis“, so die erfahrene Pädagogin. Deswegen sei ganz bewusst versucht worden, im Unterricht Hintergrundwissen zu vermitteln. Die Schüler seien sehr aufgeschlossen an die Thematik herangegangen. Auch Bürgermeister Hans Bierschneider berichtete, dass der „Braune Sumpf“ nicht vor den Gemeindegrenzen halt mache. Plakatierungen und rechte Wahlpropaganda, Verbindungen Jugendlicher zur „Kameradschaft Altmühltal“ oder das Hissen der Reichskriegsflagge nach Schumacher-Siegen auf der Rennpiste, seien nur ein Paar der bekannten Auswüchse. Laut Bürgermeister Bierschneider müssten bei manchen Eltern viel frühzeitiger die Alarmglocken läuten, wenn ihre Sprösslinge „verbotene“ Musik hörten oder Kleidung mit NS-Runen wie der doppelten Acht trugen. Leider laufe aber zwischenzeitlich viel im Verborgenen, jenseits von Springerstiefeln und Bomberjacken, ab, betonten Bierschneider und Altmann. Beide stellten fest, dass es sich um ein gesellschaftliches und kein speziell Seubersdorfer Problem handele. Theresia Altmann und Bgm. Hans Bierschneider bedankten sich ausdrücklich beim Kreisjugendring für die sehr kooperative Zusammenarbeit.

 

 

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