Ittelhofen

Linien

mit Waldkirchen

Der wohl älteste Ort der Großgemeinde ist Waldkirchen. Emmeraner Mönche errichteten zwischen 800 und 900 n.Chr. die erste Kapelle auf dem “Petersberg”, welche bis zum Jahr 1007 zum Bistum Regensburg gehörte. Seit dem Jahr 1017 gehört die Kapelle zum Bistum Eichstätt. Bereits 1053, bei der ersten Kircheneinweihung, wurde Waldkirchen vom Kaiser Heinrich III. das Marktrecht (Peterstag) verliehen.

Wie einige Grabfunde beweisen, war die Gegend um Ittelhofen bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort “Uetelenhouen” im Jahre 1109 in den Stiftungsgütern des Klosters Weißenohe. Um 1205 wird als erster Adeliger Rudger von “Utilhoven” erwähnt. Diese Adeligen waren Diestmannen der Herren von Holnstein. Später gehörte die Ortschaft in Lehensbereich der Heidecker, die in dieser Gegend reich begütert waren. Schon 1326 lag der Ort im Amt Holnstein, wobei die Adeligen bereits als “Ittelhofer” bezeichnet werden. Durch Verwandtschaft mit dem berühmten Geschlecht der Familie Schweppermann kamen sie auch in Besitz der Herrschaft Deining. Wegen der Religionswirren verkauften sie jedoch ihren Besitz und wanderten nach Österreich aus.

Vorher stifteten sie jedoch noch die Kapelle in Ittelhofen. Um 1480 wird Waldkirchen eigene Pfarrei. Um diese Zeit kaufte der Ingolstädter Mathematikprofessor und kaiserliche Astronom Peter Apian den Sitz Ittelhofen. Er war der Vater von Philipp Apian, der die berühmten “Bayerischen Landtafeln” fertigte. In der Folgezeit wechselten die Besitzer häufig. Im Jahre 1730 wird schließlich die Schloßkapelle durch Anna Maria Grüner von Grünstein erweitert. 1783 lassen die Grafen von Holnstein das herrschaftliche Schloß abbrechen.

Gemeinsam mit dem Ort Freihausen wurde Ittelhofen 1976 nach Seubersdorf eingemeindet und besteht heute aus 51 Anwesen und 205 Einwohnern.

 

Wissenswertes

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