Alternativprogramm Sommerferien 2020

Linien

4. Woche 24.08.2020 - 30.08.2020
 

Die diebische Elster

Zufrieden streicht Engelhard über den flauschigen Puschel an seinem Helm.   
„Jetzt fehlt nur noch mein Schild. Sowas ärgerliches, den Tag bevor es mir geklaut wurde habe ich es extra noch schön poliert. Es hat so schön geglänzt, als das Licht durch mein offenes Fenster hereingefallen ist.“
Adelgunde runzelt die Stirn. „Ein offenes Fenster sagst du? Könnte da jemand hineingeklettert sein?“
„Aber nein, meine liebe Adelgunde, wo denkst du hin. Mein Burgfenster liegt viel zu weit oben.“  
„Mh, aber vielleicht ist jemand hineingeflogen?“, fragst du.                    
ber wenn der Drache auch mein Schild gehabt hätte, hätte er es bestimmt erwähnt.“, erwidert der Ritter.
   „Und wenn es ein anderes fliegendes Geschöpf war?“, fragst du erneut.    
„Sagt man nicht über Elstern, dass sie alles was glänzt lieben? Auf meinem Flug mit dem Drachen habe ich einige davon in einem Waldstück, nicht weit von hier, gesehen.“, gibt Adelgunde zurück.
Ihr beschließt dem Tipp des Burgfräuleins zu folgen und kommt schon bald zu dem kleinen Wäldchen. Neugierig geht ihr unter den Bäumen hindurch und haltet Ausschau, bis Engelhard plötzlich ruft: „Ich hab‘s. Kuckt doch mal dort oben.“
Alle drei legt ihr euere Köpfe in den Nacken und blickt nach oben und tatsächlich, hoch oben seht ihr ein Vogelnest, aus dem die Spitze des Schildes von euerem Ritter herausragt.
„Und wie kommen wir da hoch?“, fragst du entsetzt.
Plötzlich hört ihr ein lautes Flügelschlagen und auf einem kleinen Ast nicht weit von euch landet eine Elster.
„Was macht ihr hier unter meinem Nest?“, fragt sie.
„Du hast mir mein Schild gestohlen und ich bin auf der Suche danach. Können wir es bitte wiederhaben?“, fragt der Ritter.
„Aber es glänzt so schön, so etwas gebe ich ungern her, aber wenn ihr mir ein paar Rätsel löst, will ich nicht so sein.“, antwortet sie.

HIER FINDEST DU DIE RÄTSEL DER ELSTER

„Nun gut, ihr seid so fleißig gewesen, dann will ich euch das schöne glänzende Schild überlassen.“, sagt sie und schwebt mit dem Schild im Schnabel von ihrem Nest herunter.
Fröhlich pfeifend macht ihr euch auf den Weg zur Burg. Dort erwartet euch noch eine kleine Überraschung an der Burgmauer.   

HIER FINDEST DU DAS RÄTSEL AN DER BURGMAUER

Als du alle Ortsteile gefunden und sortiert hast, sinkt ihr ganz erschöpft ins Gras.
„Ich danke dir, mein edler Helfer. Ohne dich hätte ich das nie geschafft. So schnell sind vier Wochen vergangen. Danke für deinen Fleiß und deinen Mut bei all den schwierigen Aufgaben.
Ich hoffe dir hat es genauso viel Spaß gemacht wie mir. Genieße nun noch den Rest deiner Ferien und vielleicht hörst du schon bald etwas von meinen Helfern aus dem Rathaus. Mach‘s gut!“
Winkend kehren Adelgunde und Engelhard zurück in die Adelburg, oben auf den Zinnen sitzt der Drache und speit freudig eine kleine Stichflamme in den Nachthimmel und ganz oben auf dem höchsten Turm winkt das kleine ängstliche Nachtgespenst hinter einem der Fenster hervor.   


3. Woche 17.08.2020 - 23.08.2020

Der fliegende Helm    

„Super, dass du so einen guten Orientierungssinn hast und uns durch das Labyrinth gelotst hast, ohne deine Hilfe hätten wir uns bestimmt tierisch verlaufen.“, sagt Adelgunde zu dir, als Engelhard stolz wieder sein Schwert in der Hand hält.
Nun habt ihr euch eine kleine Verschnaufpause redlich verdient. Als ihr die warme Sonne genießt hört ihr ein seltsames Heulen.
„Was ist das?“, fragst du. „Keine Ahnung, aber wir werden es herausfinden. Los kommt!“, ruft Engelhard begeistert und springt auf.
Ihr folgt dem komischen Geräusch und kommt bei einer alten Ruine vorbei.
„Sieh doch Engelhard, da ist dein Helm!“, ruft Adelgunde. Tatsächlich vor euch in der Luft hängt der silberne Helm mit dem roten flauschigen Puschel daran.
Plötzlich zuckt ihr zusammen. Der Helm beginnt Kreise zu ziehen und das furchtbare Heulen scheint direkt hinter dem Visier zu erklingen.
Ihr nehmt euere Beine in die Hand und lauft so schnell ihr könnt davon. Hinter einem Felsen geht ihr in Deckung. Von dort betrachtet ihr das Spektakel noch eine Weile. Ihr beschließt noch einige Zeit in Sicherheit zu warten, bis es dunkel wird und ihr euch in der Dunkelheit davonschleichen könnt.
Mittlerweile ist es Abend geworden und ihr seid hinter dem Felsen eingeschlafen. Du öffnest verwirrt deine Augen. Adelgunde und Engelhard schlafen tief und fest, der Ritter schnarcht sogar ganz leise vor sich hin. Du wirfst einen Blick hinter dich und voller erstaunen, beginnst du deine zwei Begleiter wachzurütteln. „Schaut mal, dort hinten, Engelhard dein Helm leuchtet.“
„Tatsächlich, komisch, das hat er früher nicht gekonnt und fliegen konnte er auch nie.“, runzelt Ritter Engelhard die Stirn.
Ihr beschließt euch vorsichtig dem Helm zu nähern. Du stupst ihn vorsichtig an.
„Halt, aufhören, nicht kitzeln!“, ruft es aus dem Helm.
Verwirrt tauscht ihr Blicke aus.
„Wer spricht denn da?“, fragt Adelgunde neugierig.
„Ich bin Kuno, das Gespenst, huhuhuhuhu!“, schallt es aus dem Helm.
Der Ritter baut sich vor ihm auf: „Mein Name ist Ritter Engelhard von Adelburg und dies, werter Kuno, ist mein Helm und ich hätte ihn sehr gerne zurück!“
Lautes Heulen schallt aus dem Helm: „Ich will ihn doch gar nicht, wisst ihr wie schwer es ist als kleines Nachtgespenst Angst im Dunkeln zu haben und dann auch noch in einem Helm festzustecken? Ich habe mich vor einem Fuchs letzte Nacht erschrocken und dein Helm lag da einfach so herum. Da dachte ich mir ich kann mich darin gut verstecken, doch jetzt komme ich nicht mehr heraus. Oh helft mir doch! Ich will deinen Helm doch gar nicht behalten!“
„Sehr gerne, was müssen wir tun?“, erwiderst du.
„Nun, als ich mich hier vor dem Fuchs versteckt habe, habe ich mir einige Fragen gestellt. Es gibt so viele Dinge, die ich nicht weiß und vor lauter Ärger darüber bin ich größer geworden, weil ich mich so aufgeregt habe. Wenn ihr mir die Antworten dafür besorgt, werde ich bestimmt wieder kleiner.“

HIER FINDET IHR DIE FRAGEN VON KUNO DEM NACHTGESPENST 

 Nachdem ihr alle Antworten gesammelt habt, erzählt ihr Kuno von euerem Ergebnis und Lösung für Lösung wird das Gespenst immer kleiner, bis es nach der letzten Antwort problemlos aus dem Helm herausfliegen kann.
„Vielen Dank! Ohne euch würde ich wohl für immer in diesem Helm feststecken und für ein Gespenst ist das ein ziemlich langer Zeitraum.“, verabschiedet sich das Gespenst und fliegt in den Nachthimmel davon.

 

 

2. Woche 10.08.2020 - 19.08.2020

Das Schwert von Adelburg

Was wollen wir als Nächstes suchen?“, fragst du fröhlich, als ihr aus dem Wald herauswandert.
„Ich habe da eine Idee. Als ich mit dem Drachen geflogen bin, hatte ich eine tolle Aussicht. Von hoch oben über den Gipfeln der Bäume konnte ich über sämtliche Wiesen und Felder blicken. Dort habe ich eine Art Weg gesehen, den sich jemand scheinbar mit deinem Schwert hindurchgebahnt hat.“, wirft Adelgunde ein.
„Super, dann folgen wir diesem Weg, dann werden wir mein Schwert hoffentlich finden.“, erwidert Ritter Engelhard.
Ihr setzt eueren Weg fort und kommt dabei durch viele Ortsteile der Gemeinde Seubersdorf. Adelgunde hat auf ihrer Reise mit dem Drachen einige der Bauwerke von hoch oben gesehen und ist ganz neugierig.
Du hilfst ihr beim Beantworten ihrer Fragen.

HIER FINDEST DU DIE LISTE VON ADELGUNDE

Ihr habt eine Menge Spaß beim Zählen von verschiedenen Dingen und steht plötzlich vor einem großen Maisfeld.
Adelgunde ruft: „Au super, ich weiß was das ist, das habe ich von oben gesehen. Das ist ein Labyrinth und am Ende habe ich etwas schimmern sehen.“
„Das war bestimmt dein Schwert, Engelhard.“, rufst du. Ihr macht euch auf den Weg durch das Maisfeld.        

HIER FINDEST DU EINEN LAGEPLAN

Zeichne den Weg ein, den der Ritter einschlagen muss, um sein Schwert wieder zu bekommen.

 

1. Woche 03.08.2020 - 09.08.2020

Auf der Suche nach dem Burgfräulein

Schön, dass du hier bist. Ich habe auch schon hier auf meiner Burg ein paar Spuren entdeckt, die uns weiterhelfen könnten.
Siehst du hier liegt überall Asche herum und die schönen Vorhänge im Zimmer meines lieben Burgfräuleins Adelgunde sind alle verkokelt.
Wenn ich hoch oben auf meiner Burgmauer stehe sehe ich außerdem einen schwarzen Fleck im Wald, von dort steigt auch Rauch auf. Es sieht so aus, als wären die Bäume an dieser Stelle verbrannt.
Ich denke wir sollten dort mit unserer Suche beginnen.

----------Im Wald--------

Riechst du das? Hier riecht es tatsächlich nach Rauch und überall an den Bäumen sind Brandflecken.
Kuck mal, dort vorne aus dem Baumstumpf höre ich ein komisches Schluchzen.
Lass uns mal ganz vorsichtig dort nachsehen.
Ihr macht euch vorsichtig auf den Weg und seht einen grünen Schwanz mit roten Stacheln, der aus dem Baumstumpf herausragt. Das schluchzen wird immer lauter.
Ritter Engelhard stupst ganz vorsichtig an diesem Tier.
„Ähm, entschuldigen Sie? Hören Sie mich? Ich bin auf der Suche nach meinem Burgfräulein.
“Uahhhhhhhh…“, jammert das Geschöpf, bevor es sich umdreht. Zum Vorschein kommt eine große Schnauze, aus der Rauchschwaden aufsteigen. Du staunst ganz schön, denn vor dir taucht ein richtiger Drache auf.
Der Ritter und du seid sehr verwundert, denn dem Drachen kullern dicke Tränen über die Wangen.
„Uahhhhhhhh, was wollt ihr von mir, sehr ihr nicht, dass ich gerade keine Zeit für Besuch habe?“, schnieft der Drache.
„Entschuldigung, wir wollen nicht stören, aber wir haben Spuren in meiner Burg gefunden, die uns direkt hierhergeführt haben und ich vermisse mein Burgfräulein fürchterlich. Vielleicht haben Sie Adelgunde gesehen?“, erklärte Ritter Engelhard.
Daraufhin erwidert der Drache: „Ihr Burgfräulein war meine letzte Hoffnung. Jetzt werde ich nie ein richtiger Drache.“
Ihr seht euch verwundert an. „Kein richtiger Drache?“, fragst du verwundert.
„Man ist erst ein richtiger Drache, wenn man auch Feuer speien kann, ich jedoch kann nur ein bisschen heißen Dampf produzieren und alles ankokeln, aber eine richtige Flamme schaffe ich nicht. Eine Legende besagt, dass man verschiedene Dinge aus dem Wald braucht und ein liebes Burgfräulein, das drei Mal über die Blätter streicht, danach sollte ich Feuer speien können. Ich habe Adelgunde extra in den Wald gebracht, aber auch hier hat es nicht geklappt.“
Ihr wechselt vielsagende Blicke und der Ritter nickt dir ermunternd zu: „Vielleicht sind die Dinge im Wald zu weit verstreut und wir müssen sie hier zusammentragen?“
Der Drache überlegt kurz und wirft einen prüfenden Blick in den Wald. „Würdet ihr mir helfen die Dinge zu sammeln? Dann würde ich euch danach zusammen mit Adelgunde gehen lassen.“
Ihr nickt und der Drache gibt euch eine Liste mit all den Dingen, die benötigt werden und du machst dich auf die Suche.

Hier bekommst du die Liste des Drachen 

Ein Drache lernt Feuer spuken

 Der Ritter staunt nicht schlecht, als er sah, was du über die Woche alles gesammelt hattest.
„Wow, du warst echt fleißig, lobte er dich.“
Gemeinsam ruft ihr den Drachen und auch er macht große Augen, er legt sich so flach wie möglich auf den Boden und von seinem Rücken rutscht, du kannst deinen Augen kaum glauben, eine kleine Gestalt mit einem spitzen Hut.
„ADELGUNDE! Da bist du ja!“, ruft Engelhard erfreut.
„Nicht so schnell, ich brauche doch noch ihre Hilfe.“, ruft der Drache.
Adelgunde nickt. „Aber natürlich helfe ich dir gerne, lieber Drache.“ Adelgunde kniet sich neben all die Dinge, die du im Laufe der Woche gesammelt hast und streicht drei Mal mit ihren Händen darüber. Danach dreht sie sich um und nickt dem Drachen ermunternd zu. „Nun probier es noch einmal. Ich bin mir sicher, dass es jetzt klappt.“
Der Drache holt tief Luft und tatsächlich, ein kleiner Funke sprüht beim ersten Versuch. Als er nochmal tief ausatmet wird die Flamme schon größer.
„Juhuuu, endlich bin ich ein richtiger Drache! Ich danke euch allen!“ Mit einem Freudenruf stößt er sich fest vom Boden ab und fliegt zwischen den Bäumen zum Himmel, als Abschied winkt er euch und spukt noch einmal Feuer.
„Ach Adelgunde, ich bin ja so froh, dass es dir gut geht. Ohne meinen tapferen Helfer hier, hätte ich es nie geschafft.“
Du lächelst glücklich.
„Darf ich euch beiden bei der weiteren Suche helfen?“, fragst du schüchtern.
„Aber natürlich, was für eine Frage. Nun los, auf auf, wir machen uns gleich auf die Suche.“

 

 

 

 

 

 

 

 

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